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Stauden

 

 

Stauden teilen

Man sollte Stauden dann teilen, wenn sie entweder zu groß geworden sind und/oder nur noch schwach oder am Rande blühen.

Die richtige Zeit ist etwa zwei Wochen nach dem Verblühen oder später bis in den Herbst hinein.

Man gräbt die ganze Pflanze aus und je nach Größe und Verwurzelung kann man sie entweder von Hand oder mit dem Spaten oder – bei großen Ballen – mit zwei Rücken an Rücken in die Mitte gesteckten und dann auseinander gezogenen Grabgabeln teilen. Das kann dann zwei oder mehr neue Wurzelballen geben. Dann schneidet man mit Messer oder Schere holzige und abgestorbene Teile weg und setzt die so entstandenen Teilpflanzen sofort wieder an ihre neuen vorgesehenen Standorte. Dort hat man den Boden schon mit Humus vorbereitet oder mit einem organischen Dünger gedüngt. Dann kräftig gießen und längere Zeit ausreichend feucht halten.

Diese Methode funktioniert bei den meisten Stauden, z.B. bei Chrysanthemen, Christrosen, Gemswurz, Glockenblumen, Grasnelken, Tränendes (Blutendes) Herz, Trollblume, Iris, Margeriten, Orientalischem Mohn, Phlox, Primeln, Salbei.

 

Geranien überwintern

Frage:
Wie überwintere ich Geranien (Gerd)

Antwort:
Geranien (Pelargonien) vertragen keinen Frost. Sie sind ja meist in Töpfen oder Balkonkästen gepflanzt, man kann sie also im Spätherbst ins Gewächshaus oder in einen kühlen, trockenen Raum bringen und gießt nicht mehr. Dabei den Lagerraum möglichst gut lüften, weil Feuchtigkeit zum Faulen führen kann.
Im Frühjahr wieder wärmer stellen, ins Licht, aber noch nicht in die Sonne, leicht gießen und sobald sie zu wachsen beginnen, die alten Triebe komplett zurückschneiden, damit sie unten nicht kahl werden. Ins Freie, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist.
Viel Erfolg! (P.Frei)